Halbjahreszahlen
Unternehmerische Verantwortung trotz angespannter Wirtschaftslage / Rückläufige Umsätze im ersten Halbjahr 2009
Wetzikon, 23. Juli 2009
Die Schweizer Verkabelungsspezialistin Reichle & De-Massari AG (R&M) nutzt die an-gespannte Marktlage für die Zukunft. Trotz rückläufiger Umsätze hält das Unternehmen an der eingeschlagenen Strategie fest. Mit antizyklischen Investitionen in Innovation und Entwicklung, aber auch in die Infrastruktur macht sich R&M fit für den nächsten Aufschwung.
Die Reichle & De-Massari AG ist weltweit eine der führenden Verkabelungsspezialistinnen. Das Unternehmen ist mit 30 Marktorganisationen international vertreten. Nach dem rasanten Wachstum in den letzten Jahren weist R&M erstmals rückläufige Zahlen aus. Der Umsatz im ersten Halbjahr 2009 sank um 24 Prozent (in Lokalwährung minus 22 Prozent) auf CHF 92,5 Mio. Von der mässigen Umsatzsituation sind alle Regionen betroffen. Erfreulich zeigt sich jedoch die Entwicklung in einzelnen Ländern. Der Schweizer Markt verzeichnet einen Um-satzrückgang von 14 Prozent per Juni 2009 und steht damit im europäischen Vergleich recht gut da. Auf dem Heimmarkt rechnet R&M jedoch in der zweiten Jahreshälfte mit einer weite-ren Abkühlung.
Das Investitionsverhalten der Kunden ist aufgrund der Wirtschaftslage noch immer zurück-haltend. Dies insbesondere im Segment „Privat“. Dem gegenüber steht das Segment „Pub-lic“, welches zurzeit von Investitionen in öffentliche Glasfaserverkabelungen profitiert.
Dank der gesunden Substanz von R&M und dessen Unabhängigkeit von den Kapitalmärkten kann das Familienunternehmen die aktuelle Wirtschaftslage intern für Prozessoptimie-rungen und Innovationen nutzen. Das Investitionsvolumen für den Zukunftsmarkt Fiber Optic bei-spielsweise wurde gegenüber 2008 um 10 Prozent erhöht. Dabei betont CEO Martin Reichle aber auch, wie wichtig es sei, die Arbeitsplätze und das damit verbundene Know-how der Mitarbeiter zu sichern. „Wir haben beschlossen, unseren derzeitigen Mitarbeiter-stand trotz schwierigerer Bedingungen zu halten, notfalls dafür kurzfristig auch Einbussen beim Gewinn hinzunehmen“, ergänzt Martin Reichle.
Zu den antizyklischen Investitionen gehört auch das neue Firmengebäude, welches in Wetz-ikon entsteht. Ebenso eine neue ERP-Lösung, die eine markante Effizienzsteigerung bringt und im neuen Hochregallager voll zum Tragen kommen wird. Die Errichtung des neuen Ge-schäftsgebäudes ist zudem ein Bekenntnis zum Werkplatz Schweiz.
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