Brandschutzklassen

CPR-Planungshilfe: Jetzt die richtigen Kabel wählen!

Neue Anforderung
für Installateure, Planer und Bauherren

 

Installateure (Baupartner) müssen ab sofort eine zusätzliche Anforderung beachten.

Ab 1. Juli 2017 müssen auch Daten- und Kommunikationskabel endgültig mit CPR CE-Zeichen, DoP-Nummer und Brandschutzklasse zertifiziert sein. Hersteller und Handel dürfen nur noch Kabel mit Brandschutz-Deklaration in Verkehr bringen. Planer, Bauherren und alle für den Brandschutz verantwortlichen Stellen müssen die relevanten Spezifikationen und Nachweise einfordern.

 

Warum?

Jedes Gebäude enthält heute sehr viele Kabel. So können wir überall Strom, Telefon, Daten und vieles mehr geniessen. Der Nachteil: Im Falle einer Katastrophe können Kabelmäntel schmelzen oder in Brand geraten. Dabei entstehen unter Umständen schädigender Qualm, Säuren oder giftige Dämpfe. Die Schweiz und die Europäische Union wollen das ändern.
Sicherheit und der Schutz für Menschen sollen beim Bauen noch stärker gewichtet werden. Der vorbeugende Brandschutz erhält einen neuen Stellenwert. Deshalb müssen Bauprodukte – dazu zählen jetzt erstmals auch alle fest installierten Daten- und Kommunikationskabel – den einheitlichen europäischen Brandschutzklassen entsprechen.
Darum geht es in der Construction Products Regulation (CPR), der europäischen Bauproduktenverordnung. Sie ist so verbindlich wie ein Gesetz.

 

Wie?

Was bedeutet das für den Installations-Alltag? Darüber orientiert die vorliegende Broschüre von R&M. Als verantwortungsbewusster Hersteller tut R&M alles dafür, dass die Partner
nahtlos weiterarbeiten können. Mit dem R&Mfreenet Programm steht ein CPR-konformes Vollsortiment für die strukturierte Verkabelung zur Verfügung. Wenden Sie sich bei Fragen an das R&M Fachpersonal. Gerne helfen wir Ihnen weiter.

Downloads

PDF CPR-Planungshilfe (8,52 MB)
ZIP CPR Datenblätter (58,65 MB)