Der Verbund ist auf nationaler und internationaler Ebene anerkannt und fest im gesundheitlichen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben des Kantons Wallis verankert. Die eingebundenen Spitäler befinden sich an neunzehn verschiedenen Standorten und arbeiten innerhalb eines Pflegenetzwerks eng mit den behandelnden Ärzten sowie Alters- und Pflegeheimen und sozialmedizinischen Zentren zusammen, damit die Patienten zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort die richtige Pflege erhalten. Ein zugehöriges Innovationszentrum ist eng verbunden mit den Universitätsspitälern und führenden Forschungsinstituten der Schweiz.

R&M bot einen Topservice von A–Z, von der Projektberatung bis hin zur Zertifizierung.”

Yohann Eyer, Verantwortlicher Telecom bei Spital Wallis

Minutiöse Planung als Schlüssel zum Erfolg

Ein sicheres und leistungsfähiges Rechenzentrum ist die Basis für eine reibungslos funktionierende IT. Die Vorbereitung und Implementierung ausfallsicherer IT-Systeme stand bei der minutiösen Planung, die zusammen mit dem Partner Tech-Building erstellt wurde, im Vordergrund. Damit die Dienste für die 5000 Mitarbeitenden und 8000 Netzwerkgeräte jederzeit garantiert werden können, benötigte Spital Wallis eine redundant aufgebaute Infrastruktur.

Das Projekt wurde 2014 mit einer Analysephase gestartet. „Man beschloss, das seit 2009 in Sion bestehende Rechenzentrum auszubauen, und suchte nach einem idealen Standort für ein zweites, redundant aufgebautes RZ”, sagt Yohann Eyer, Verantwortlicher Telecom bei Spital Wallis. Man folgte dabei strikt dem ausgearbeiteten Kriterienkatalog und entschied sich schliesslich für den Standort Sierre. Nach einem strengen Auswahlverfahren und aufgrund früherer erfolgreicher Projekte mit dem Kanton Wallis entschied sich Spital Wallis für R&M als Partner für die Verkabelungsinfrastruktur.

R&M stellte dem Kunden ein überzeugendes Planungssystem zur Verfügung und empfahl, im Bereich FO auf die MPO-Technologie zu setzen. Diese Technologie bietet mit ihren Mehrfaser-Steckverbindungen günstige Voraussetzungen für den Aufbau von zukunftsfähigen Hochleistungs-Datennetzen in Rechenzentren. Mit wenigen Basiskomponenten (vorkonfektionierte Kassetten, Racks und Trunkkabel) lässt sich die benötigte Infrastruktur aufbauen. Modulare, flexibel skalierbare Verkabelungssysteme tragen dazu bei, dass Investitionsschritte überschaubar bleiben. Die paralleloptischen Verbindungen stellten hohe Anforderungen an die Planung, da es sich dabei um eine strukturierte Verkabelung auf höchstem Niveau handelt. Für jeden Link bzw. Channel mussten die Signalrichtung bzw. Polarität und die Zuordnung der einzelnen Fasern präzis definiert werden. Dank MPO sind die Rechenzentren von Spital Wallis heute bereit für spätere 40- und 100-Gigabit-Ethernet-Anforderungen.

Raffinierte Lösung für enge Platzverhältnisse

Am bestehenden Standort Sion sind die Platzverhältnisse sehr eng. Man entschied sich bei der Kabelführung deshalb für eine klare Trennung zwischen FO und Kupfer. Während die Kupferanschlüsse unterhalb des Doppelbodens zugeführt wurden, brachte man die FO-Kabel mittels Raceway-System von oben her ein. Am neuen Standort Sierre stand mehr Platz zur Verfügung und so konnten beide Technologien von oben her zu den Racks geführt werden. Aber auch hier wurde FO und Kupfer getrennt. Dank diesem installationsfreundlichen und durchdachten Aufbau sowie einer sauberen Dokumentation können Ergänzungs- und Wartungsarbeiten einfach und schnell vorgenommen werden.

Ein starkes Team, v.l.n.r.: Yohann Eyer, Verantwortlicher Telecom, Walter Kurzen, R&M Schweiz, David Gaist, Netzwerkingenieur Spital Wallis.

Spital Wallis ist mit der Qualität der Produkte und Lösungen von R&M hochzufrieden. Die Lieferungen erfolgten genau nach Zeitplan. „R&M war jederzeit für uns da und löste alle Herausforderungen schnell und kundenorientiert”, so der Projektleiter Yohann Eyer.

R&M zertifizierte die Installation im Rahmen des R&M Warranty-Programms. Die beiden Rechenzentren sind seit dem Herbst 2015 in Betrieb.