Mehr Können dank digitaler Hilfsmittel

Es klingt wie ein Traum. Sie können Netzwerkschränke oder ganze Data Center von aussen und innen analysieren, ohne vor Ort zu sein. Sie können komplizierte Montagen oder Gebäudeverkabelungen ausführen, ohne das Manual oder den Plan gelesen zu haben. Augmented Reality (AR) macht es künftig möglich.

AR unterstützt Anwender mit digitalen Hilfsmitteln. Das können zum Beispiel Brillen, Helme, Tablets oder Handschuhe sein. Diese Hilfsmittel erweitern die dreidimensionale Wahrnehmung bei der Arbeit. Sie können Techniker vor Ort anleiten oder ihnen Dinge erklären. Digitale und reale Wahrnehmung können sogar ineinandergreifen.

Konkretes Beispiel: Auf der Baustelle berührt ein Installateur ein Rangierfeld von R&M. Gleichzeitig erscheint im Tablet-Computer oder in einem tragbaren Display vor seinem Auge die Montageanleitung einschliesslich einer dreidimensionalen, von allen Seiten zu betrachtenden CAD-Zeichnung.

Ein Beispiel für die mögliche Anwendung von Augmented Reality (AR) bei Installationsarbeiten: Das Smartphone filmt die Situation auf der Baustelle und blendet passende Informationen ein, zum Beispiel Montageanleitungen. Gleichzeitig kann die Installation remote überwacht werden.

Ein weit entfernter Instruktor oder Netzwerkadministrator beobachtet die Szene über die Kamera im Display. Per Funk sendet er dem Installateur Tipps und Rangierbefehle. Wenn die Montage erledigt ist, kann der Instruktor das Ergebnis sofort von fern begutachten und zertifizieren. Ausserdem lässt sich das frisch bestückte Rangierfeld mit wenigen Klicks in das Infrastrukturmanagementsystem aufnehmen, denn alle Informationen zu Standort, Ports und Links sind bereits digital vorhanden.

Das ist noch Science-Fiction. Aber R&M erkennt bereits solche und ähnliche Anwendungsmöglichkeiten in der Data Center- und LAN-Verkabelung genauso wie im Bereich der Public Networks. Sobald Nutzen und Mehrwert für die Installationstechnik erkennbar sind, wird R&M die geeigneten Lösungen bereitstellen.