Die mehrfach preisgekrönte Geschäftsidee der Cloud&Heat Technologies GmbH in Dresden verfolgt einen ungewöhnlichen Weg in die Zukunft der Rechenzentren. Cloud&Heat spezialisiert sich auf den Aufbau und Betrieb effizienter Edge Data Center, die dezentral Rechenleistung bereitstellen und gleichzeitig Gebäude beheizen. Das Unternehmen betont, das energie- und kosteneffizienteste verteilte Data Center der Welt und die erste echtzeitoptimierte Edge Cloud in Deutschland zu verwirklichen.

Weil die Edge-Standorte in den Kellern von Wohn- und Zweckgebäuden in der Regel beengt sind, suchte Cloud&Heat nach neuartigen Infrastruktur-Konzepten. Das Unternehmen experimentiert mit komprimierten, zentralisierten und automatisierten Architekturen. Deshalb wurde auch das neue Verkabelungssystem Netscale von R&M im Frühjahr 2016 einem Praxistest unterzogen.

Netscale erfüllte für Cloud&Heat drei wichtige Kriterien: Die Plattform ist kompakt, leicht skalierbar und einfach zu installieren. „Als innovatives Unternehmen sind wir für unsere herausfordernden Rechenzentrumsprojekte auf skalierbare Glasfaserlösungen angewiesen, die sich auf engstem Raum einbringen lassen“, sagt Dr. Marius Feldmann, COO Cloud&Heat Technologies.

R&MinteliPhy im Edge Data Center

Für Netscale stellt R&M auch RFID-Komponenten zur Port-Überwachung mit dem Netzwerk-Monitoringsystem R&MinteliPhy zur Verfügung. Es handelt sich um die erste Ultra High Density Plattform mit integrierten Funktionen für intelligentes, automatisiertes Infrastruktur-Management. „Netscale kann uns im voll automatisierten Betrieb unserer Cloud unterstützen“, resümierte Dr. Marius Feldmann die Ergebnisse des Beta-Tests in Dresden.

Netscale passte auch deshalb in das Cloud&Heat-Architektur-Konzept, weil Top-of-Rack-(ToR-)Switches im Netzwerkschrank konsolidiert und Server direkt in den Netzwerkschrank gepatcht werden können.