Die Schweiz verfügt über eine der besten Telekommunikations- und Breitband-Infrastrukturen der Welt. Das belegen zahlreiche Studien. Doch die Swisscom als führender nationaler Netzbetreiber gibt sich damit längst nicht zufrieden und treibt den Netzausbau massiv voran. Denn der Bedarf wächst. Alle 16 Monate verdoppelt sich das im Festnetz übertragene Datenvolumen.

Strategie: alles aus einer Hand

Jede Gemeinde in der Schweiz soll über eine nahezu flächendeckende Ultrabreitbandversorgung verfügen. So lautet das Ziel. Deshalb investiert Swisscom jährlich über 1,7 Milliarden CHF in ihre IT und Infrastruktur. Kunden kommen dadurch in den Genuss von Bandbreiten von bis zu 1 Gbit/s über das schnellste Glasfasernetz der Schweiz. Bis Ende 2020 werden 85 % aller Schweizer Haushalte über einen Festnetzanschluss mit mindestens 100 Mbit/s verfügen.

Zukunftssicherer Technologie-Mix

Für die rasche, flächendeckende Ultrabreitband-Erschliessung setzt Swisscom auf einen weltweit einzigartigen Technologie-Mix. In gros-sen urbanen Gebieten beispielsweise auf FTTH. Gemeinsam mit Kooperations-Partnern hatte Swisscom das langfristige Ziel von einer Million FTTH-Anschlüssen bereits Ende 2015 erreicht. Ausserhalb der Ballungszentren setzt Swisscom seit 2014 auf Fiber to the Curb (FTTC) und Vectoring. Die Vectoring-Technologie erlaubt es, das Übersprechen der Signale auf den Kupferkabeln zu reduzieren. Das ermöglicht Bandbreiten bis zu 100 Mbit/s.

Ebenso wird G.fast eingesetzt, womit Bandbreiten bis 500 Mbit/s auf der vorhandenen Kupferverkabelung möglich sind. Der ITU-T-Standard G.fast basiert auf Vectoring und ermöglicht Datenübertragungen über bestehende Kupferverkabelungen. Da G.fast nur auf kurzen Leitungen funktioniert, kombiniert Swisscom diese Lösung mit der Fiber-to-the-Street- und Fiber-to-the-Building-Netzarchitektur (FTTS und FTTB). Im Frühjahr 2015 testete Swisscom die weltweit ersten Kundenanschlüsse mit G.fast. Die Implementierung von G.fast in den Massenmarkt ist für Ende 2016 vorgesehen. Swisscom ist damit weltweit führend.

Mit ihren kontinuierlichen Investitionen in das eigene Netz und in die neuesten Technologien garantiert Swisscom eine langfristig sichere Lösung für Hausanschlüsse. Dank dem breiten Technologie-Mix verfügen heute landesweit 97 % aller Wohnungen und Geschäfte über Breitband-Internet. Mehr als 93 % können Digital-TV (z.B. Swisscom TV 2.0) nutzen und rund 91 % Digital-TV in HD-Qualität.

Langfristige Kundenbeziehung

Swisscom vertraut bei der passiven Infrastruktur seit mehreren Dekaden auf Lösungen von R&M. Die erfolgreiche Zusammenarbeit bezieht sich auf das operative Geschäft und auch auf strategische Projekte. Viele Produkte wurden in enger Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen von Swisscom entwickelt. Der Fokus lag immer darauf, die Bedürfnisse von Swisscom mit kundenspezifischen Produkten und Lösungen optimal zufriedenzustellen.

Aktuell entwickelt R&M im Rahmen der Zusammenarbeit neue Fiberoptic-Lösungen für den FTTx-Ausbau. „Im ganzen Technologie-Mix mit FTTH, FTTC, FTTS, FTTB und FTTO sind Produkte von R&M ein wichtiger Bestandteil der Swisscom-Infrastruktur“, sagt Maurizio Della Mura, Leiter Neubautenmarketing bei Swisscom.

Raum für Innovation

Swisscom eröffnete im Sommer 2016 in der Stadt Biel eine Werkstatt für kreative Entwicklungen. Das interdisziplinäre Co-Space-Projekt soll unter anderem Ideen für die vernetzte digitale Welt hervorbringen. R&M liefert die passiven Systemlösungen für das vorbildliche und wegweisende Projekt.

„La Werkstadt“ nennt sich das Innovations-Haus. Die Wortschöpfung aus den Begriffen Werkstatt (Workshop) und Stadt drückt aus, was in dem Gebäude stattfindet: Menschen und Firmen mit unterschiedlichsten Interessen treffen sich hier, um ihre Erfahrungen und Kenntnisse zu bündeln. Selbstständige, Studierende, Querdenker und Technikinteressierte finden in La Werkstadt ihre Werkstatt, um an Ideen für die Zukunft zu tüfteln.

Um neue Formen der Zusammenarbeit zu ermöglichen, braucht es ein leistungsfähiges Netz, basierend auf den aktuellsten Technologien. Das LAN in La Werkstadt steht den Projektmitgliedern, Partnern und Swisscom-Mitarbeitenden nicht nur zum Arbeiten zur Verfügung. Auf einem Erlebnisrundgang im Untergeschoss werden die Neuheiten aus dem Mobilfunk- und Festnetzbereich auch physisch zugänglich gemacht. Ebenfalls anzutreffen sind Projektteams der Swisscom und externe Partner. Auch hier sind R&M-Lösungen zu sehen.

Im grosszügigen Co-Space bietet Swisscom den Projektmitgliedern eine Begegnungszone. Hier findet der Austausch von Gedanken, Ideen und Fähigkeiten statt. „Der Grafikdesigner tauscht sich mit dem Netzwerkspezialisten genauso aus wie der Swisscom-Projektleiter mit dem Studenten der Hochschule Bern“, erklärt Heinz Herren, CIO und CTO von Swisscom. „So schaffen wir Raum für innovative Projekte und ungeahnte Synergien in der Zusammenarbeit.“