Am 20. September 2014 wurde der Sochi Autodrom offiziell eröffnet. Entwickelt und gebaut von einem hochprofessionellen Team erfüllt die Rennstrecke alle internationalen Vorgaben. Die ersten Rennen fanden vom 10. bis 12. Oktober 2014 statt und mit ihnen kam die Formel 1 zurück nach Russland, erstmals seit der Zeit vor der Revolution.

Die Strecke gleicht dem Stadtkurs Homebush in Sydney, Schauplatz der V8-Supercar-Meisterschaft und des Sydney-500-Rennens. Der Chefarchitekt
des Projekts, Hermann Tilke, deutscher Ingenieur und Erbauer zahlreicher Formel-1-Rennstrecken, bezeichnet die Strecke selbst für erfahrene Piloten als äusserst anspruchsvoll, da Geschwindigkeiten von bis zu 300 km / h auf geraden Abschnitten und von bis zu 200 km / h in Kurven erreicht werden. Die Strecke ist 5848 Meter lang, 13 – 15 Meter breit und weist 18 Kurven auf. Die Tribünen bieten Sitzplätze für 42 000 Personen.

Eine der zentralen Herausforderungen bestand im Aufbau multimedialer Einrichtungen, die es den Zuschauern ermöglichen, die Atmosphäre überall auf der Anlage hautnah mitzuerleben. Dutzende von Kameras und Hunderte von Kommentatoren müssen als ein vollständig integriertes Ganzes funktionieren.

Das Multimediasystem weist 45 Kilometer Glasfaserkabel und 150 Kilometer Kupferkabel auf. Es wurden über 200 Distribution Points installiert, wodurch 8000 optische Verbindungen und 2500 Kat. 6 Verbindungen zur Verfügung stehen. Das Netzwerk gewährleistet die nötige Stufe an Zugriffs- und Datensicherheit und unterstützt ausserdem alle Aufgaben und Funktionen der informationstechnischen und technologischen Dienstleistungen.

Izabella Andrianova und Niki Lauda, dreifacher Formel-1-Weltmeister.

Izabella Andrianova, Generaldirektorin für Aussenbeziehungen und Unternehmensangelegenheiten bei Stroi International (Bauunternehmen, das den Sochi Autodrom errichtete): «R&M-Produkte sind bekannt für ihre Qualität und ihre technischen Eigenschaften. Die Serviceleistungen, die von den russischen Partnern geleistet wurden, waren extrem wichtig, da sie den künftigen Erfolg des Projektes sicherstellen. Aus einer Reihe von starken Konkurrenten wählten wir die Firma RdM Distribution aus – der russische Partner des Herstellers R&M.»