Im Zentrum Tirols, nicht weit von der Landeshauptstadt Innsbruck entfernt, liegt direkt am Inn die kleine, historisch bemerkenswerte Stadt Hall mit knapp 14 000 Einwohnern. Ihre Bedeutung geht auf zwei wertvolle Ressourcen zurück: Salz und Münzen. Schon im Mittelalter gelangte Hall zu Reichtum durch die Gewinnung des weissen Goldes – in der Folge wurde der Ort zur Münzstätte und zu einem der bedeutendsten Handelszentren der habsburgischen Herrschaften. Der für die Holzversorgung der Salinen nötige Holzrechen durch den Inn machte Hall darüber hinaus zum Ausgangspunkt der Innschifffahrt und damit zu einem wichtigen Warenumschlagplatz.

Gestern Salz, heute Daten

Salz, Münzen und Schifffahrt prägten die ruhmreiche Vergangenheit der Stadt und sind daher in der Haller Kultur sehr präsent. Doch den heutigen wirtschaftlichen Erfolg der Stadt begründen andere Leistungen – unter anderem drei Datenzentren sowie ein Glasfaserbackbone mit Internetknoten in Wien, München und Frankfurt. Als Betreiber fungiert die Hall AG, ein ausgegliedertes Unternehmen im Eigentum der Stadt, das neben Daten- auch Strom-, Wasser- und Wärmeversorgung anbietet.

Für das Datennetz der Hall AG ist ein eigener IT-Fachbereich verantwortlich, der unter der Marke Citynet mittlerweile als einer der grössten Internetanbieter Westösterreichs auftritt. Dieser betreibt neben dem eigenen Glasfasernetz auch eine DSL-Infrastruktur in der Region Hall-Wattens.

Zukunftssichere Erweiterung

Aufgrund ständig steigender Anforderungen und der wachsenden Kundenzahl entschied Citynet, die drei Datenzentren in Hall, Innsbruck sowie Absam zu erweitern. Auch der Rollout des Glasfaserbackbones zwischen Feldkirch und Kufstein stand im Zuge dessen auf dem Programm – inklusive Ausstattung der dazugehörigen Knotenpunkte. Dabei legte das Management grossen Wert auf die Qualität der Verkabelung und der Komponenten: «Wir wollten für die Zukunft auf der sicheren Seite sein», erklärt Maximilian Schiffner, stv. Leiter Fachbereich IT bei Citynet. Daher war es wichtig, eine Lösung zu finden, die bei steigendem Leistungsbedarf problemlos erweitert werden kann. Ausserdem sollte ein durchgängiger Standard in allen Datenzentren und Knotenpunkten hergestellt werden, um komfortable Installation sowie optimierte Lagerhaltung zu garantieren.

Citynet verglich im Zuge der Projektplanung mehrere Anbieter, die für die Lieferung der Netzwerkkomponenten infrage kamen. Ein Besuch bei R&M in Wetzikon und die Besichtigung des Demoraums waren schliesslich mitentscheidend für die Wahl der Schweizer Qualitätsprodukte. Die Komponenten von R&M überzeugten den Auftraggeber durch ihre zahlreichen Vorteile, die im Zuge der Installation, des Betriebs und der Erweiterung des Netzwerks zum Tragen kommen.