Im Collapsed Backbone werden die optischen Splitter im zentral gelegenen Gebäudeverteiler platziert und alle Fasern aus den Arbeitsbereichen zum Gebäudeverteiler hin installiert. Das bedeutet, dass relativ viele Fasern im Verteiler-schrank gehandhabt werden. Das Infrastrukturmanagement wird verbessert, da alles von einem Ort aus bedient werden kann.

Damit die Philosophie der strukturierten Verkabelung eingehalten werden kann, empfiehlt es sich die vertikalen und horizontalen Glasfaser Kabel getrennt voneinander in einem Anschlussgehäuse aufzuschalten und erst bei Inbetriebnahme mit einem Patch Cord zu verbinden.

Durch die Segmentierung kann eine hohe Flexibilität bei der Installation erreicht werden und es ermöglicht den Einsatz optimal auf das Segment ausgerichteter Anschlusskabel.

Mit der Gestaltung von klar getrennten Gewerken werden Messpunkte erstellt und damit kann jedes Segment individuell gemessen, dokumentiert und verwaltet werden.

Eine Collapsed Backbone-Struktur optimiert nicht nur die Verwaltung, sondern ist auch zukunftssicher, denn mit nur wenigen Rangiervorgängen wird eine Punkt-zu-Punkt (P2P) Struktur erstellt.